Johann Lafer steht nach Chemotherapie wieder am Herd
Der österreichische Starkoch kehrt trotz Lymphdrüsenkrebs ins Fernsehen zurück und berichtet von deutlicher Besserung.
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Rückkehr ins Fernsehen
Johann Lafer ist zurück auf dem Bildschirm. Der 68-jährige österreichische Koch moderiert laut n-tv.de diese Woche täglich um 14.15 Uhr die ZDF-Sendung "Die Küchenschlacht".
Am Sonntag coacht er zudem die Prominenten in der zweiten Ausgabe des "Grill den Henssler Sommer-Specials". Die Sendung läuft nach Angaben von n-tv.de am 30. August um 20.15 Uhr bei Vox und ist auch bei RTL+ abrufbar. Aufgezeichnet wurde die Folge bereits am 3. Juni.
Das Studiopublikum empfing Lafer mit Standing Ovations. "Ich freue mich sehr, dass ich am normalen Leben teilnehmen darf. Ich bin auf dem Weg der Besserung und ich freu' mich, dass die Menschen hinter mir stehen", sagte er sichtlich gerührt.
Die Erkrankung
Lafer leidet an Lymphdrüsenkrebs. Auf Instagram schrieb er von einem "indolenten, also niedrig-malignen und nicht aggressiven Non-Hodgkin-Lymphom", berichtet n-tv.de.
Nach eigenen Angaben wurde die Erkrankung schon rund zweieinhalb Jahre vor der Veröffentlichung bei einer Routineuntersuchung entdeckt, ohne dass er Beschwerden gehabt hätte. Anfang 2026 verschlechterte sich sein Zustand deutlich, er berichtete von geschwollenen Stellen, nächtlichen Schweißausbrüchen und Schlafproblemen. Dann begann die Chemotherapie.
Eine Nebenwirkung traf ihn besonders in seinem Beruf: Zeitweise verlor Lafer den Geschmackssinn. Zur Zeitangabe der Diagnose weichen die Quellen voneinander ab. Joyn.de schreibt, die Diagnose habe ihn bereits im Januar 2024 "wie ein Blitz aus heiterem Himmel" getroffen.
Der Gang an die Öffentlichkeit
Lange behielt Lafer die Krankheit für sich. Ein Auftritt im "ZDF-Fernsehgarten" änderte das: ohne seinen markanten Schnauzbart, sichtlich schmaler und mit Kopfbedeckung löste er Spekulationen im Netz aus. Joyn.de datiert diesen Auftritt auf Mai 2026, n-tv.de nennt Ende Mai als Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Im Podcast "Rolling Pin Talks" erklärte er später, die ständigen Ausreden für abgesagte Termine seien ihm schwergefallen. Gemeinsam mit seiner Familie entschied er sich für den offenen Umgang. Er sprach von einem "Befreiungsschlag". Mitleid wolle er ausdrücklich nicht.
Bei der Media Night im Rahmen der internationalen Reitwettbewerbe in Aachen kochte Lafer selbst für die Gäste. "Dass ich viele, viele Menschen bewirten darf, das tut mir persönlich gut", sagte er dem WDR. Gegenüber RTL erklärte er, es gehe ihm "wesentlich besser". Als Nächstes plant er einen längeren Urlaub mit seiner Familie.
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