Kaltfront bringt am Samstag Schauer und kühlere Luft
Vor dem Wochenende bleibt es in Österreich sommerlich heiß, am Samstag zieht die Kaltfront eines Tiefs über Nordeuropa durch.

Frontdurchgang am Samstag
Die Kaltfront eines Tiefs über Nordeuropa zieht am Samstag über Österreich und sorgt vorübergehend für unbeständiges Wetter. Das berichtet oe24 unter Berufung auf die Unwetterzentrale (uwz.at). Der Tag startet demnach im Süden und Südosten sonnig, sonst überwiegen die Wolken, und nördlich der Alpen ziehen Schauer durch.
Im Laufe des Vormittags werden diese Schauer häufiger. Ab Mittag gehen laut oe24 auch im Süden lokale Schauer und Gewitter nieder, inneralpin und ganz im Westen bleibt es bei einzelnen Schauern. Die Front bringt kühlere Luft mit Höchstwerten von 21 bis 26 Grad.
Heute.at beschreibt den Samstag ähnlich: Von Norden ziehen dichte Wolken auf, die von Schauern begleitet werden und sich in die Nordalpen stauen. Später bilden sich im südlichen Bergland Quellwolken mit einzelnen Schauern und Gewittern, während es von Norden her wieder auflockert. Am Alpenostrand sind laut heute.at vereinzelt stürmische Böen nicht ausgeschlossen.
Rote Warnstufe in steirischen Bezirken
Schon davor war es gewittrig. Für Mittwoch, den 2. September, gab die Unwetterzentrale nach Angaben von 5 Minuten für Graz, Graz-Umgebung, Voitsberg und Deutschlandsberg eine rote Wetterwarnung aus. Auch für Teile der Bezirke Leibnitz, Murtal, Bruck-Mürzzuschlag und Hartberg-Fürstenfeld galt eine rote Warnung.
Die rote Warnstufe steht laut UWZ für „starkes Unwetter“. Bei Gewittern können demnach kräftiger Starkregen, Hagel und Sturmböen auftreten, lokal können die Auswirkungen besonders heftig ausfallen. Der Wetterdienst GeoSphere Austria erwartete für diesen Tag Höchstwerte zwischen 24 und 29 Grad, am Abend noch vereinzelt gewittrige Schauer und in der Nacht ein Absinken der Temperaturen auf 10 bis 16 Grad.
Zugbahnen der Gewitterzellen
Die Wetterexperten von Skywarn Austria kündigten auf ihrer Facebook-Seite für den Nachmittag teils kräftige Gewitter an, einerseits von den Tauern bis zu den Gurktaler Alpen, andererseits rund um den Wechsel. Auf der Zugbahn lagen laut heute.at Teile Osttirols sowie Ober- und Mittelkärnten, auch das Mittelburgenland konnte getroffen werden.
An der Alpensüdseite, etwa in der Weststeiermark, waren einzelne weitere Zellen möglich. Bis zum späten Abend sollten die meisten Gewitter abklingen, nur ganz vereinzelt konnte laut Skywarn Austria auch in der Nacht noch eines durchziehen.
Hitze davor, Sonne danach
Am Donnerstag liegt der Alpenraum laut Unwetterzentrale zwischen einem Hoch über Südwesteuropa und einem Tief über Dänemark. Der Tag startet im Norden und Osten bewölkt, vom Mostviertel bis an den Alpenostrand fallen einzelne Regenschauer, abends steigt im Norden die Schauerneigung. Bei mäßigem bis lebhaftem Westwind liegen die Höchstwerte bei 24 bis 29 Grad.
Am Freitag nimmt der Hochdruckeinfluss vorübergehend zu, mit westlicher Strömung gelangt nochmals sommerlich heiße Luft nach Österreich. Die Temperaturen steigen auf 26 bis 32 Grad. Bereits am Sonntag setzt sich wieder Hochdruck durch, es scheint verbreitet die Sonne, und die Werte erreichen 25 bis 30 Grad.
Wie sich das Wetter nach diesem Sonntag entwickelt, geht aus den vorliegenden Berichten nicht hervor.
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