NATO trainiert für Atomwaffen-Einsatz in Italien
17 NATO-Mitgliedsstaaten üben Atomwaffen-Verwaltung in einem jährlichen Manöver in Italien.
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NATO Manöver Steadfast Noon
Von nächsten Dienstag beginnt das jährliche Manöver 'Steadfast Noon' der NATO in Italien, bei dem 17 der 32 Mitgliedsstaaten beteiligt sind. Die Übung richtet sich gegen kein bestimmtes Land, obwohl Russland kürzlich Atomwaffenbedrohungen ausgesprochen hat.
Die NATO trainiert Streitkräfte aus 17 Ländern, darunter Deutschland, Italien, Belgien und die Niederlande, an der Sicherung und Verwaltung von US-Atomwaffen vom Typ B61. In Kaliningrad, einer russischen Exklave, drohten Russland Atomwaffen einzusetzen, sollten NATO-Operationen die Region bedrohen.
Ziele und Umfang
Die Übung soll die Vorbereitung der NATO auf nukleare Bedrohungen demonstrieren und sicherstellen, dass die Allianz im Ernstfall einsatzbereit ist. Echte Atomwaffen werden natürlich nicht eingesetzt. In früheren Jahren waren etwa 70 Flugzeuge und rund 2000 Soldaten an der Übung beteiligt.
Zusammenarbeit und Koordination aller Beteiligten sind das Hauptziel. Die NATO betont, dass die Übung nicht in Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen steht und nur eine Routineübung ist, die weit weg von Russland stattfindet.
Rückhalt und Kontroversen
Die NATO leugnet, dass ihre Übungen Russland bedrohen, was Moskau jedoch zurückweist. Russische Botschaften in verschiedenen europäischen Ländern haben Warnungen veröffentlicht, die NATO als unverantwortliche Rhetorik bezeichneten. Die Übung findet in Aviano und Ghedi in Italien statt, wo atomwaffenfähige Flugzeuge stationiert sind.
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